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Praxis
Implantate

Implantate

Implantate (künstliche Zahnwurzeln) werden zur prothetischen Versorgung von Zahnlücken verwendet. Die Implantattherapie hat sich als stabile, funktionstüchtige und langfristig erfolgreiche Maßnahme mit einem hohen Patientenkomfort erwiesen.

Es können einzelne oder mehrere fehlende Zähne durch Implantate ersetzt werden. Implantate können aber nicht nur für festsitzende Kronen und Brücken, sondern auch für herausnehmbaren Zahnersatz verwendet werden.

Mittels eines chirurgischen Eingriffes, meist unter lokaler Betäubung, wird ein Implantat wie eine Art „Knochenschraube“ im Kieferknochen eingebracht. Man spricht von einem enossalen (in den Knochen hinein gesetzten) Implantat. Nach einer belastungsfreien Einheilzeit von drei Monaten im Unterkiefer und sechs Monaten im Oberkiefer, erfolgt nach Freilegung, der meist unter der Schleimhaut liegenden Implantate, die Anfertigung und Eingliederung des sichtbaren Zahnersatzes durch den Zahnarzt.

Als Implantatmaterial hat sich Titan aufgrund seiner körperverträglichen (biokompatiblen) Eigenschaften und seiner Belastbarkeit bewährt. Entsprechend der individuellen Situation und der gewünschten Funktion erfolgt die Auswahl von Art und Anzahl der Implantate in enger Abstimmung mit dem Patienten und dem Zahnarzt. Als gebräuchlichste zahnärztliche Implantatformen werden heute Schrauben oder Stifte in Größen von 3-4 mm Durchmesser und 7-15 mm Länge eingesetzt.


Die Behandlungen mit Implantaten sind vor allem dann sinnvoll, wenn:

  • Einzelne Zähne fehlen und eigene, völlig gesunde Nachbarzähne für die Verankerung einer Brücke nicht beschliffen werden sollen.
  • aufgrund der Größe der Zahnlücke oder bei einer verkürzten Zahnreihe nur noch ein herausnehmbarer Zahnersatz möglich wäre.
  • ein herausnehmbarer Zahnersatz oder totale Prothesen sehr große funktionelle Probleme bereiten und keine befriedigende Kaufunktion ermöglichen.



Verhaltensmaßregeln nach einer kieferchirurgischen oder
implantologischen Operation


  1. Nach einer Operation in der Mundhöhle sollten Sie in den ersten 3 Tagen feucht-kalte Umschläge oder eingepackte CoolPacks auflegen. Niemals Eiswürfel direkt auf die Haut legen.
  2. Mit optimaler Mundhygiene können Sie das Risiko einer Wundinfektion reduzieren, daher 3x täglich die Zähne putzen, soweit Sie nicht in den operierten Bereich kommen. Der operierte Bereich sollte z.B. mit Kamillenlösung mehrmals täglich gespült werden.
  3. Nach einer Operation in der Mundhöhle sollten Sie in den ersten Tagen auf Rauchen sowie Konsum von Kaffee und schwarzem Tee verzichten. Zusätzlich sollten Sie nach Aufnahme von Milchprodukten umspülen und auf scharf gewürzte Speisen und Fruchtsäfte weitgehend verzichten.
  4. Bei eintretenden Schmerzen können Sie sich verschreibungsfreie Schmerztabletten in der Apotheke holen. Diese sollten kein „Aspirin“ enthalten, da dadurch eine Nachblutung ausgelöst werden kann. (z.B. Aspirin®, Togal®, Spalt®, Thomapyrin®, Dolomo®, Alka Selzer® u.a. meiden!). Besser geeignet sind Paracetamol® , Novalgin®-Tropfen oder Ibuprofen.
  5. Vor und nach einem Eingriff in örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose sollten Sie nicht allein am Straßenverkehr teilnehmen und auf Autofahren verzichten.
  6. Falls Sie nach dem Eingriff zuhause etwas beunruhigen sollte, sind wir 24 Stunden für Sie unter der Notfalltelefon-Nr. 0228 – 93 79 93 23 erreichbar. Den zahnärztlichen Notdienst erreichen Sie unter der Telefon-Nr. 01805 – 986700.

Wir wünschen Ihnen gute Besserung. Ihr MKG-Team der Praxisklinik Maximilianeum

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